Es ist nie zu spät für etwas Neues!

Ich habe meine berufliche Karriere im Gegensatz zu vielen anderen nie wirklich geplant. Studium, erste Jobs, ein berufliches Netzwerk, das alles hat sich immer wunderbar ergeben. Mein Wunsch war es einen spannenden Arbeitsalltag zu haben. Dabei bin ich mehr oder weniger zufällig ins Marketing geraten. Nach Erfahrungen im internationalen Produktmanagement und als Marketingleiterin in einem großen Einkaufszentrum bin ich mit 43 Jahren plötzlich an einen Punkt gekommen, wo mir das alles nicht mehr so viel Spaß gemacht hat wie früher. Meine Kinder waren aus dem Gröbsten raus, mein Alltag mehr oder weniger immer derselbe, ich wollte endlich einmal was Neues machen!

Somit begann für mich ein großes Abenteuer, das bis heute noch nicht zu Ende ist. Vor 18 Jahren habe ich mich das erste Mal mit der Homöopathie beschäftigt. Der Weg dorthin war klassisch, meine Tochter bekam mit 6 Monaten bereits das 2. Mal ein Antibiotikum und mit 8 Monaten bei einem Pseudokrupp Kortison. Somit suchte ich nach Alternativen und fand sie, in diesen wunderbaren kleinen Zuckerkügelchen, namens Globuli. Meine beiden heute 16- und 18 jährigen Töchter sind quasi ohne Antibiotika gesund herangewachsen.

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Nach dem Motto es ist nie zu spät, startete ich mit 43 Jahren noch einmal durch. Ich meldete mich an einer Münchner Schule zur Heilpraktikerausbildung an, welche ich 2014 erfolgreich abschloss. Als Marketingexpertin (ohne Lateinvorkenntnisse) plötzlich mit medizinischen Ausdrücken zu hantieren war nicht einfach, aber es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich lernte das Wort Ösophagus (Speiseröhre) richtig auszusprechen und an Schweinefüßen das Spritzen,…
Wir waren eine richtig tolle Gruppe und dürfen uns jetzt alle Heilpraktiker nennen. Gott Sei Dank habe ich bei der Prüfung vor dem Amstarzt nicht spritzen müssen 😉

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Seit Oktober 2015 absolviere ich nun die Ausbildung zur klassischen Homöopathin bei der George Vithoulkas Stiftung in München und im Anschluss an das Diplom plane ich meine Praxis für Klassische Homöopathie im bayrischen Grenzgebiet zu eröffnen, da der Heilpraktiker in Österreich leider nicht anerkannt ist. Damit schaffe ich den Schritt von der Berufung zum Beruf!

Alles ist möglich, wenn ihr den ersten Schritt unternehmt und an euch glaubt!